Ich werde mich euch
zuwenden.
Ich werde zu meinem
Bund stehen und alles erfüllen, was ich euch zugesagt habe. 3. Mose 26,9
Das letzte Jahr war für unsere Gemeinde sehr schwer. In
solchen Zeiten ist es hilfreich und tut besonders gut, sich an die Zusagen
Gottes zu erinnern.
Auch dieses Mal startete
unser Gebetswochenende wieder
mit einem gemeinsamen Gottesdienst am Donnerstagabend. Predigt, Lobpreis-zeit und verschiedene
Denkanstöße stimmten uns auf das Thema
ein. Es war eine schöne, gesegnete Zeit!
Eine Fußspur mit Eigenschaften Gottes
zeigte uns den Weg in den Gebetsraum, wo
Stationen zu den verschiedenen Zusagen Gottes vorbereitet waren.
Wer wollte,
konnte gleich zu Beginn einen Rucksack mit seinen persönlichen Lasten, Sorgen
und Problemen in Form von dicken Steinen beladen. Schon nach wenigen Minuten
wurde der Lasten-Rucksack unangenehm schwer. Es war eine echte Erleichterung,
die Steine später am Kreuz abzuladen. Wie viel größer war die Erfahrung für
den, der dabei auch seine realen Lasten bei Jesus abgeben konnte!
Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet!
Ich
werde
euch Ruhe geben. ... Matth 11,28ff
Die
Zusage: „Wenn jemand Durst hat, der soll
zu mir kommen und trinken. Wer an
mich glaubt, aus dessen Innerem werden Ströme
lebendigen Wassers fließen." (Joh 7,37b+38), die seit Jahren in unserem Gemeindehaus an der Wand steht, hat uns durch das Wochenende begleitet. Man konnte
immer wieder die Sehnsucht,
den Durst danach spüren, dass Gott unsere Beziehung
zu ihm neu belebt und dass daraufhin
"lebendiges Wasser" aus
uns fließt.
In der dazugehörigen Station wurden wir gefragt:
"Aus welchen Quellen leben wir?" Oft
versuchen wir, unseren Durst mit anderen Durstlöschern zu stillen. Meist ohne
großen Erfolg. Die Beter befestigten ihre persönlichen Ersatzdurstlöscher –
bildlich dargestellt durch verschiedene Getränke – wie Anerkennung, Erfolg,
Fernsehen, PC ... an den Flaschen, was den Bezug zum Alltag deutlich machte.
Wer nach diesen und
weiteren Stationen noch Zeit hatte oder einfach die Stille suchte, konnte sich in
die gemütlich hergerichtete Gebetsecke zurückziehen.
Gebetsanliegen gab es reichlich: Viele
bunte Zettel mit persönlichen Bitten und Dank reihten sich wieder zu einer
langen Kette aneinander. Schön, dass wir so füreinander da sein können.
Am
Sonntag durften wir noch einen schönen Abschlussgottesdienst mit einigen
Zeugnissen erleben, die uns Mut machten, auch mit Enttäuschungen und Fragen zu
Gott zu kommen und uns gegenseitig durch Durststrecken zu helfen.
Es war wieder
eine ermutigende Zeit – wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!


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